Paten berichten

Hannelore, Heino und Denika

Seit 2019 begleiten Hannelore und Heino Denika auf ihrem Lebensweg. Ihre Schatzkiste füllt sich immer mehr mit Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse. Neben Spieleabenden, Erdbeeren pflücken und Regenbogenpfannkuchen backen, bleibt viel Zeit zum miteinander reden und zuhören.

Wir durften die drei bei einem Ausflug in den Botanischen Garten begleiten und bei einem Picknick ins Gespräch kommen. Auf meine Frage, was Denika an der Patenschaft besonders gefällt, konnte sie sich nicht entscheiden und schlussfolgerte: „Jeder Moment, den wir erleben, ist ein Highlight“.

Udo und Leon*

Udo (48 Jahre) und Leon waren 7 Jahre lang in einer Patenschaft. Als sich beide kennenlernten war Leon 10 Jahre alt. Leons Mutter war zu dem Zeitpunkt gesundheitlich stark eingeschränkt und alleinerziehend. Daher verbrachte er viel Zeit bei seiner Oma, die sich hilfesuchend an die Stiftung wandte. Seitdem begleitet Udo Leon an einem Nachmittag in der Woche, dem sogenannten Patennachmittag.
In der Patenschaft standen insbesondere schulische Herausforderungen immer wieder im Mittelpunkt. Mit Udo konnte Leon über seine Familie und den schulischen Druck sprechen, seiner großen Leidenschaft, dem Fußball, weiter nachgehen und schöne Momente gemeinsam erleben.
Leon hat dieses Jahr seinen Realschulabschluss geschafft, ist als Fußballspieler im Verein aktiv und absolviert gerade ein freiwilliges soziales Jahr im Kindergarten.
Die Patenschaft wurde im September 2023 nach 7 Jahren offiziell beendet, da Leon bald 18 Jahre alt wird. Befreundet sind beide immer noch. Leon sei ein Teil seiner Familie geworden – so Udo.

(*Namen geändert)

Heidrun und Svenja, 7 Jahre

Seit Ende September treffen sich Heidrun und Sevenja nun jede Woche für ein paar Stunden und gestalten einen Teil der Freizeit. Sie gehen gemeinsam in den Zoo, ins Naturkundemuseum oder backen zusammen. „Das entlastet die Mutter“, da sie noch sehr jung ist, erklärt die pensionierte Grundschullehrerin.